Musik

Fanfare Ciocarlia

Fanfare Ciocârlia ist der Name einer zwölfköpfigen Roma-Blaskapelle aus dem Dorf Zece Prâjini im ostrumänischen Kreis Iaşi. Ursprünglich war die Gruppe eine traditionelle Dorfkapelle, die Balkan Brass im Stil der Roma spielte. Seit ihrer Entdeckung durch den Berliner Toningenieur Henry Ernst am 6. Oktober 1996 bespielen sie nun die Bühnen auf der ganzen Welt.

Typisch für die Band und die Musik ist unter anderem das extrem schnelle Tempo mit mehr als 200 Beats per minute, schnelle Trompeten- und Klarinettenläufe sowie das Erscheinen auf der Bühne mit zerbeulten Instrumenten, normaler Kleidung und ohne Noten.

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Taraf de Haidouks

Clejani. Ein kleines 3000-Seelen-Dorf im rumänischen Südosten, in der Walachei gelegen. Hier, rund vierzig Kilometer südlich der Hauptstadt Bukarest, in der Nähe der bulgarischen Grenze, sagen sich Hase und Fuchs gute Nacht. Eine ungeteerte Hauptstraße, armselige Hütten und eine Kneipe. Aus Clejani kommt aber auch eine der bemerkenswertesten Weltmusik-Gruppen, die Taraf de Haidouks.

Seit das heute dreizehnköpfige Ensemble 1991 erstmals in Westeuropa aufgetreten ist, gelten die rumänischen Roma als die Sensation der internationalen Weltmusik-Szene. Ob beim Womad-Festival in Barcelona oder Yokohama, beim Rockfestival im englischen Reading, bei Konzerten in Berlin oder jüngst erst in New York – die Rumänen rissen noch jedes Publikum zu Begeisterungsstürmen hin und provozierten jedesmal überschäumende Kritiken.

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